Kommende Buchpublikation
Verlag für Sozialpsychiatrie, Dorsten
www.verlagfürsozialpsychiatrie.de
INKLUSION NEU DENKEN - Legasthenie und Dyskalkulie – quo vadis? MEHR RECHTSSICHERHEIT FÜR BETROFFENE; ISBN: 978-3-910794-13-9, geplantes Veröffentlichungsdatum: 24.08.2026
Editor: Dr. med. Ralph Meyers
Südwall 15, 46282 Dorsten, 02362/92950, fax 02362/929519, mail vfs[email protected], website: www.meyers-hamburg.com
Konzept:
Multiautorenbuch mit Beiträgen von Fachleuten aus den Bereichen Erwachsenenpsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Soziologie, Rechtswissenschaft, Pädagogik, Ergotherapie, Lerntherapie, sowie erwachsenen Betroffenen und Eltern betroffener Kinder, uvm.
· Es geht um das Thema Legasthenie und Dyskalkulie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
· um ein neues Verständnis gemäß den S3-Leitlinien in der Diagnostik und zur Therapiebegleitung mit dem Ziel,
· neue Therapieansätze vorzustellen, Reifungsverzögerungen des Gehirns, die zu der Symptomatik geführt haben, zu heilen, d.h. eine Ausreifung des Gehirns zu fördern,
· und damit eine neue Rechtsprechung anzustoßen, die die Störungsbilder nicht mehr als Behinderungen (=unveränderlich) einstuft und im SGB VIII und SGB IX regelt, sondern
· eine neue Zuordnung im SGB V schafft, mit dem Ziel, Rechtssicherheit für Betroffene zu schaffen, Nachteilsausgleiche festzuschreiben und Fördermöglichkeiten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu ermöglichen, die von den Krankenkassen finanziert werden.
· Erfahrungsberichte erwachsener Betroffener und von Eltern betroffener Kinder runden die wissenschaftlichen und rechtlichen Ausführungen ab.
· Zielgruppe sind Profis aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Rechtswissenschaft, Sozialarbeit, Soziologie, Politikwissenschaft, Pädagogik, Lerntherapie, Ergotherapie, Logopädie, Krankenkassen, uvm. sowie Eltern und Betroffene
Es gibt bereits viele Bücher zum Thema, aber keins hat bisher die Option erarbeitet, über eine Gesetzesnovelle an die Thematik heranzugehen.
Zeitplanung: das Manuskript ist fertig gestellt.
Umsetzung: das Buch ist geplant mit 225 Seiten im Format 6x9 Zoll.
Rechtliche Situation: Alle Rechte liegen bei den einzelnen Co-Autoren
Veröffentlichung 24.08.2026
Legasthenie und Dyskalkulie betreffen weltweit Millionen von Menschen und werden derzeit in vielen Rechtsordnungen als Behinderungen eingestuft. Diese Einstufung hat weitreichende gesellschaftliche, bildungspolitische und gesundheitliche Implikationen. Dieses Konzeptpapier verfolgt das Ziel, darzulegen, warum eine Neuausrichtung dieser Zustände als behandelbare Erkrankungen erforderlich ist und welche Gesetzesreformen notwendig wären, um dies zu erreichen.
Trotz Nachteilsausgleichen sind langfristige berufliche und soziale Nachteile häufig.
Legasthenie als auch Dyskalkulie basieren auf spezifischen neurologischen Veränderungen. Frühe Diagnose und Intervention sind zentral für die Prognose.
Gesetze sollten angepasst werden, um Legasthenie und Dyskalkulie als behandelbare neurologische Zustände anzuerkennen und Rechtssicherheit zu schaffen mit einem Anspruch auf Behandlung und Förderung.
Dies erfordert einen Paradigmenwechsel in der Gesetzgebung mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und gesellschaftliche Ressourcen effizienter zu nutzen.
Autoren:
Mitwirkende: Dr. E. Ademolu, Prof. Dr. A. Frohnen, T. Glöde, W. Lush, Kirsten L., Dr. R. Meyers, L. Pointner, Prof. Dr. E. F. Toro, Oliver Schikora, T. Weidauer