INKLUSION NEU DENKEN Legasthenie und Dyskalkulie quo vadis?
Autoren:
Dr. E. Ademolu, Prof. Dr. A. Frohnen, T. Glöde, W. Lush, Kirsten L., Dr. R. Meyers, L. Pointner, Prof. Dr. E. Toro, Oliver Schikora, T. Weidauer
INKLUSION NEU DENKEN Legasthenie und Dyskalkulie quo vadis?
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Produktinformationen
Legasthenie und Dyskalkulie betreffen weltweit Millionen von Menschen und werden derzeit in vielen Rechtsordnungen als Behinderungen eingestuft. Diese Einstufung hat weitreichende gesellschaftliche, bildungspolitische und gesundheitliche Implikationen. Dieses Konzeptpapier verfolgt das Ziel, darzulegen, warum eine Neuausrichtung dieser Zustände als behandelbare Erkrankungen erforderlich ist und welche Gesetzesreformen notwendig wären, um dies zu erreichen.
Trotz Nachteilsausgleichen sind langfristige berufliche und soziale Nachteile häufig.
Legasthenie als auch Dyskalkulie basieren auf spezifischen neurologischen Veränderungen. Frühe Diagnose und Intervention sind zentral für die Prognose.
Gesetze sollten angepasst werden, um Legasthenie und Dyskalkulie als behandelbare neurologische Zustände anzuerkennen und Rechtssicherheit zu schaffen mit einem Anspruch auf Behandlung und Förderung.
Dies erfordert einen Paradigmenwechsel in der Gesetzgebung mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und gesellschaftliche Ressourcen effizienter zu nutzen.